Energie des Dualseelen-Kollektivs vom 12.01. - 18.01.2026

Veröffentlicht am 11. Januar 2026 um 19:59

Die Energien im Dualseelen-Kollektiv lassen sich nicht als isolierte Momentaufnahme verstehen, sondern als Teil eines größeren Zyklus, der bereits im Herbst begonnen hat und sich bis in den Frühling hinein entfaltet. Es ist ein Übergangsfeld – ein Raum zwischen Loslassen und Neuaufbau, zwischen innerer Klärung und dem leisen Vorbereiten auf etwas Neues.

Mit der Autumn-Timing-Energie wird sichtbar, dass seit dem Herbst ein entscheidender Abschnitt aktiv ist: ein Zyklus des Aufräumens, des Klärens und des inneren Neubeginns. Alte Absichten, alte Erwartungen und überholte Vorstellungen dürfen gehen. Es ist eine Phase der Seelenreifung, in der nicht das Außen erneuert wird, sondern das Fundament im Inneren. Dieser Neubeginn richtet sich nicht primär auf eine andere Person, sondern auf die eigene innere Ausrichtung.

Ein zentrales Thema dieses Zyklus ist das bewusste Lösen von 3rd Parties – seien es karmische Partner, familiäre Verpflichtungen, Freundeskreise, Arbeitskontexte oder emotionale Abhängigkeiten. Alles, was Energie bindet, ohne zu nähren, wird spürbarer. Nicht um Schuld zu erzeugen, sondern um Klarheit zu schaffen. Es geht darum, sich aus Verstrickungen zu lösen, die Stabilität verhindern – innerlich wie äußerlich.

Die Energie der Stabilität im Fluss zeigt, wie herausfordernd dieser Prozess ist. Viele befinden sich im inneren Jonglieren zwischen Verantwortung, Entscheidungen und Unsicherheit. Alte Sicherheiten greifen nicht mehr, neue sind noch nicht sichtbar. Das erzeugt Stress, Chaosgefühle und das Gefühl, ständig etwas ausbalancieren zu müssen. Doch genau hier entsteht die Grundlage für echte Stabilität – nicht als starres Konstrukt, sondern als innere Verankerung. Finanzielle und emotionale Stabilität beginnen in diesem Zyklus nicht im Außen, sondern im Selbst.

Immer wieder tauchen Zweifel und Einsamkeit auf. Gedanken von Hoffnungslosigkeit, innerer Leere oder Unzufriedenheit schleichen sich ein, besonders dann, wenn der Weg unklar erscheint. Diese Zweifel sind kein Rückschritt, sondern Teil der Entgiftung alter Glaubenssätze. Sie zeigen, wo noch Erwartungen, Ängste oder alte Abhängigkeiten wirken. Parallel dazu meldet sich die Nostalgie. Erinnerungen an leichte, schöne Zeiten, an tiefe Verbindung, an Seelenvertrautheit – manchmal sogar an vergangene Leben. Das Vermissen ist nicht nur auf eine Person gerichtet, sondern auf einen Zustand von Leichtigkeit und Echtheit. Und genau hier taucht die zentrale Frage dieses Zyklus auf: War diese Begegnung Schicksal?

Die Antwort liegt in der Energie des Nordknotens. Ja – diese Begegnung war Teil des Seelenweges. Sie war nie zufällig. Sie diente der Evolution, der Ausrichtung auf den eigenen Lebenspfad und dem Durcharbeiten karmischer Aufgaben. Doch Schicksal bedeutet nicht Stillstand oder Festhalten, sondern Entwicklung. Karmische Begegnungen bringen Herausforderungen – und gleichzeitig die Chance auf Wachstum und innere Belohnung.

Deshalb rückt nun das Thema Selbstwert und hohe Schwingung so stark in den Fokus. Es geht darum, alte Gefühle von Unwürdigkeit zu heilen, die eigene Erwartungshaltung ehrlich zu betrachten und neu auszurichten. Nicht aus Mangel heraus zu wünschen, sondern aus innerer Fülle. Werte werden neu definiert. Was ist dir wirklich wichtig? Wo hast du dich angepasst, um Verbindung zu halten? Und wo darfst du dich selbst wieder wählen?

Über all dem wirkt die Energie von Schicksal und Fortune – das Rad des Lebens ist in Bewegung. Alte Zyklen schließen sich, neue bereiten sich vor. Karma wirkt nicht strafend, sondern ordnend. Umwege entpuppen sich als göttliche Korrekturen. Dinge verzögern sich nicht ohne Grund, sondern folgen einem größeren Plan, der dem menschlichen Verstand oft verborgen bleibt.

Und schließlich zeigt sich am Horizont bereits die Spring-Timing-Energie. Noch ist es nicht Zeit für Ernte, aber für Vorbereitung. Samen werden gesetzt – durch innere Entscheidungen, durch Klarheit, durch bewusste Ausrichtung. Arbeit geschieht jetzt im Unsichtbaren. Wer diesen Zyklus nutzt, um sich selbst zu stabilisieren, wird im Frühling nicht neu beginnen müssen, sondern auf tragfähigem Boden stehen.

Dieser Zyklus – vom Herbst bis zum Frühling – lädt dazu ein, den eigenen Selbstwert zu festigen, Erwartungen zu korrigieren, karmische Themen zu lösen und sich dem göttlichen Timing hinzugeben. Nicht resigniert, sondern vertrauend. Nicht wartend, sondern lebendig im eigenen Leben. Denn genau darin entfaltet sich der Sinn dieser Zeit.

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