Energie des Dualseelen-Kollektivs vom 19.01. - 25.01.2026

Veröffentlicht am 20. Januar 2026 um 18:23
zeigt sich deutlich ernster, tiefer und konfrontativer als in den vorherigen Wochen. Es ist eine Energie, in der nichts mehr beschönigt werden kann. Masken halten nicht mehr, Ausweichbewegungen greifen nicht mehr – das Feld zwingt zur Ehrlichkeit, vor allem sich selbst gegenüber.
 
Zu Beginn wirkt stark das Thema der Glaubenssysteme und Fassaden. Alte Prägungen, gesellschaftliche Erwartungen, Rollenbilder und erlernte Schutzmechanismen stehen im Vordergrund. Vieles von dem, was bisher „funktioniert“ hat, entpuppt sich als äußere Hülle, die nicht mehr trägt. Diese Fassade diente einst dem Überleben, doch sie verhindert nun echte Nähe. Das Erkennen dieser Muster löst innere Spannungen aus.
 
Parallel dazu zeigen sich Zweifel und Einsamkeit sehr deutlich. Gefühle von innerer Leere, Negativität und Hoffnungslosigkeit tauchen auf, nicht als Endzustand, sondern als Durchgang. Es ist die Konfrontation mit der eigenen Verletzlichkeit. Beide Pole spüren auf ihre Weise: Alleinsein ist nicht dasselbe wie Unabhängigkeit. Und Distanz schützt nicht vor Sehnsucht.
 
Besonders stark ist die Energie von Schutz und Verschlossenheit. Das Herz ist verwundet und wird auf allen Ebenen abgesichert. Alte Sicherheitsstrategien greifen: emotionale Mauern, Kontrolle, Rückzug. Das Herzchakra wirkt blockiert, nicht aus Kälte, sondern aus Angst vor erneuter Verletzung. Diese Woche zeigt sehr klar, wo Nähe gewollt wird – und gleichzeitig gefürchtet ist.
 
Im mittleren Feld geht es um Struktur und Fundament. Tief im Inneren besteht der Wunsch nach Stabilität, nach etwas Echtem, das trägt – emotional wie materiell. Doch dieser Wunsch kollidiert mit unklaren Entscheidungen und instabilen Übergangslösungen. Die Energie von „Keys on a Ring / One Night Stand“ macht deutlich, dass Ablenkungen, Optionen ohne Tiefe oder unverbindliche Verbindungen keine echte Lösung mehr darstellen. Sie dienen kurzfristig der Betäubung, verstärken aber langfristig die innere Leere.
 
Sehr klar zeigt sich auch das Thema Toxizität und Bindungen. Alte Muster, emotionale Abhängigkeiten, Süchte – nicht nur im klassischen Sinn, sondern auch emotionale Verstrickungen – wirken bindend und erschöpfend. Diese Energie legt offen, wo man festhängt, obwohl man innerlich längst weiß, dass es nicht mehr nährt. Das Feld fordert hier radikale Ehrlichkeit.
 
Im unteren Bereich wird sichtbar, wie stark der Widerstand noch ist. Beide Pole sind auf ihre Weise „geschlossen“, defensiv, müde vom Kämpfen, aber noch nicht ganz bereit, die Kontrolle loszulassen. Doch genau hier setzt die tiefgreifendste Kraft dieser Woche an: Pluto – das Loslassen.
 
Diese Energie duldet keine halben Schritte. Sie steht für innere Todesprozesse, für Enden, die notwendig sind, um Raum für Wahrheit zu schaffen. Es geht nicht darum, jemanden loszulassen, sondern Illusionen, Abhängigkeiten und alte Selbstbilder.
 
Und genau aus diesem radikalen Loslassen heraus beginnt sich etwas Neues zu zeigen: die Sonne – Stärke. Nicht als Euphorie, sondern als leise, stabile Kraft. Eine Herzenergie, die nicht mehr aus Bedürftigkeit entsteht, sondern aus innerer Klarheit. Stärke bedeutet hier nicht Härte, sondern Selbstermächtigung, Mitgefühl und Integrität. Das Herz öffnet sich nicht durch Druck, sondern durch Wahrheit.
 
Diese Woche markiert einen tiefen Wendepunkt im Dualseelenfeld. Es ist keine Woche der Annäherung im Außen, sondern eine Phase innerer Neuordnung. Alte Strukturen brechen, neue Werte formen sich. Wer bereit ist, sich selbst ehrlich zu begegnen, kann aus dieser Phase gestärkt hervorgehen – nicht abhängig, nicht suchend, sondern innerlich aufgerichtet.
 
Was jetzt entsteht, entsteht nicht aus Mangel, sondern aus Bewusstsein. Und genau darin liegt die eigentliche Transformation dieser Zeit.

 

Kommentar hinzufügen

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare.